G³ - in dritter Generation Geier

Großvater Viktor, Vater Norbert und heute Andreas Geier - seit 1932 ist das Weingut in Familienbesitz. Ursprünglich widmete sich Urgroßvater Viktor zwar ausschließlich der Rebveredelung und Fruchtsaftkellerei, doch wurden die Rebflächen schon bald ausgebaut. Ackerflächen wurden getauscht, Weinberge zugekauft und der Keller ausgebaut. Der Weinbau wurde zum Hauptaugenmerk, und das ist er bis heute. 


Andreas Geier bekam die Leidenschaft für den Wein schon in die Wiege gelegt. Gut so, denn als rechter Lausbub hätte man ihm die Entscheidung nicht abnehmen können, das elterliche Weingut zu übernehmen. Die musste er schon selbst treffen. Und das tat er. Entschlossen, zielgerichtet und unabhängig von zu Hause. Schloß Weikersheim sollte seine erste Station sein. Hier begann er seine Lehre - im Württembergischen. Seine Gesellenzeit verbrachte er an der Badischen Weinstraße, im Weingut Adam Müller in Leimen. Danach ging es nach Weinsberg. Hier erwarb er seinen Titel als staatlich geprüfter Techniker für Weinbau und Oenologie. 

 

2001 war es dann soweit. Er kehrte in den Familienbetrieb zurück - hoch motiviert, voller Tatendrang und mit vielen neuen Ideen. Von nun an gingen Tradition und Innovation im Weingut Geier Hand in Hand. Vater und Sohn diskutierten, experimentierten, kamen überein und entwickelten Weine, die für sich sprachen. 


Seine Motivation, Wissbegierde und seinen Anspruch mit der Zeit zu gehen, konnte er sich bis heute erhalten. Man schmeckt regelrecht, dass hier ein "Überzeugungstäter" seinen Traumberuf gefunden hat. Seine Frau Jutta, ursprünglich ein Nordlicht, ist von Anfang an Teil des Geier-Teams. Als gelernte Speditionskauffrau kümmert sie sich um Buchhaltung, Verkauf und alles, was eben so anfällt. Die fachlichen Aufgaben jedoch, "die überlasse ich lieber meinem Mann".